Ostern mit „Hänsel und Gretel“

Friederike Bracht als Erzählerin

Hänsel und Gretel

Zu Ostern zeigt die Briester Marionettenbühne eine Neuinszenierung des Märchens „Hänsel und Gretel. Die erste Aufführung hatte zum 1. Advent 2018 stattgefunden, mehr als 60 Zuschauer kamen in die Briester Kirche. Danach gab es nur eine kurze Atempause für die Spieler, Techniker und Helfer. Denn: Eine Märcheninszenierung ist nie ganz fertig, immer gibt es an den Puppen, an der Technik und am Bühnenbild notwendige Veränderungen, die erst nach der Erstaufführung sichtbar werden. Die ehrenamtlichen Akteure haben die Wintersaison genutzt, um die Licht- und Tontechnik für den Bühnenbereich auszubauen. Der „Neue“ im Team, Norbert Haak aus Stendal, brachte dabei seine Kenntnisse und Erfahrungen ein. Jetzt ist die gesamte Bühnentechnik mit Licht und Effekten leichter und zentral steuerbar. Auch an den neu gestalteten Puppen waren Veränderungen notwendig, umsie noch lebendiger wirken zu lassen – ein Gemeinschaftswerk von vielen Beteiligten. Inzwischen gehören acht menschliche „Mitwirkende“ zum festen Stamm der Marionettenbühne: die SpielerinnenKatrin Köhler und Cerena Herrmann aus Tangermünde und Genthin und ihre männlichen Kollegen Hans Schulz und Arvid Reumann aus Tangermünde und Wust. Die Techniker Sven Hofmann, Jörg Köhler und Norbert Haack aus Tangermünde und Stendal, Sabine Schönfeld aus Wust als Souffleuse, Requisiteurin, Schneiderin sowie noch bis Ende April Erzählerin, Regisseurin Pfarrerin Friederike Bracht. Sie wechselt von Jerichow auf eine andere Pfarrstelle und wird am Ostermontag letztmalig bei der Aufführung als Erzählerin durch das Märchen führen. Beginn ist um 15 Uhr, ab 14 Uhr ist die Kirche geöffnet. Wer einen Platz weit vorne möchte, sollte rechtzeitig kommen. Im Anschluss laden die Marionettenspieler zu Kaffee/Tee und Kuchen und zu einem Blick hinter die Kulissen herzlich ein. Die Kirche Briest ist, wenn nötig, beheizt und es gibt eine Toilette. An Stelle von Eintritt bitten die Marionettenspieler um Spenden, die für die Erhaltung von sechs kleinen Dorfkirchen.